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	<title>Kommentare zu: Einsatz externer QMBs - nützlich oder unsinnig?</title>
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	<description>Ein neues WordPress-Weblog</description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:40:34 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Klaus vom Lehn</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4139</link>
		<dc:creator>Klaus vom Lehn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 06:48:26 +0000</pubDate>
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		<description>In der Rückschau der bisherigen Kommentare fehlen mir leider die Einschätzungen der Menschen, die hier am meisten betroffen sind; nämlich der Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen. 
Wenn das feedback der KMU, wie von Herrn Schlenzig (manchmal auch berechtigt) befürchtet "Entmündigung der Anwender"(Abnehmen von Verantwortung) heißt, ist der QMB kein QMB sondern kontraproduktiv für das betroffene Unternehmen, egal ob intern oder extern besetzt.
Die Verantwortunmg für das Unternehmen in allen Managementbelangen ist Sache der obersten Leitung und nicht delegierbar. Bei Inhabergeführten Unternehmen ist dies im allgemeinen selbstverständlich, der QMB hat hier "Erinnerungsfunktion". Er gibt Hinweise auf Abweichungen und Verbesserungspotentiale, die von der verantwortlichen Leitung angestoßen und von den Fachabteilungen umgesetzt werden. Der QMB kann hier als Coach wertschöpfend mitwirken.
FAZIT:(für interne und externe Lösungen)
QMB als "Einzelkämpfer" funktioniert nicht
QMB ersetzt nicht die Verantwortung der Leitung
QMB als Initiator, Coach und Moderator ist wertschöpfend
insbesondere Letzteres kann fachkundig gut von einem Externen wahrgenommen werden, dies soll die Existenz von internen QMB´s,abhängig von der Unternehmenssituation, nicht in Abrede stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Rückschau der bisherigen Kommentare fehlen mir leider die Einschätzungen der Menschen, die hier am meisten betroffen sind; nämlich der Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen.<br />
Wenn das feedback der KMU, wie von Herrn Schlenzig (manchmal auch berechtigt) befürchtet &#8220;Entmündigung der Anwender&#8221;(Abnehmen von Verantwortung) heißt, ist der QMB kein QMB sondern kontraproduktiv für das betroffene Unternehmen, egal ob intern oder extern besetzt.<br />
Die Verantwortunmg für das Unternehmen in allen Managementbelangen ist Sache der obersten Leitung und nicht delegierbar. Bei Inhabergeführten Unternehmen ist dies im allgemeinen selbstverständlich, der QMB hat hier &#8220;Erinnerungsfunktion&#8221;. Er gibt Hinweise auf Abweichungen und Verbesserungspotentiale, die von der verantwortlichen Leitung angestoßen und von den Fachabteilungen umgesetzt werden. Der QMB kann hier als Coach wertschöpfend mitwirken.<br />
FAZIT:(für interne und externe Lösungen)<br />
QMB als &#8220;Einzelkämpfer&#8221; funktioniert nicht<br />
QMB ersetzt nicht die Verantwortung der Leitung<br />
QMB als Initiator, Coach und Moderator ist wertschöpfend<br />
insbesondere Letzteres kann fachkundig gut von einem Externen wahrgenommen werden, dies soll die Existenz von internen QMB´s,abhängig von der Unternehmenssituation, nicht in Abrede stellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Schlenzig</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4128</link>
		<dc:creator>Wolfgang Schlenzig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:40:39 +0000</pubDate>
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		<description>Nach dem, was ich - etwas spät zwar - in QZ 08 gelesen habe, muss ich hier noch einmal "reinhalten". Es geht nicht darum, dass ein QMB irgendeinem Mitarbeiter oder irgendeiner Führungskraft im Unternehmen, speziell in kleineren, etwas abnimmt, und auch nicht darum, ob ein QMB in Kleinunternehmen ausgelastet ist oder nicht. Die Normforderung, die weltweit gilt und eben aus diesen Erfahrungen gespeist ist, steht deshalb in DIN EN ISO 9001:2008 so explizit drin, weil es einen in der Leitung geben muss, der sich ums Qualitätsmanagement kümmert. Und wenn ich das outsource, dann denkt dort keiner mehr mit, sondern verlässt sich auf den erfahrenen, methodenkundigen und schriftgewandten externen Berater. Der kann zwar viel machen in der praktischen Detailarbeit, aber der Unternehmensleitung nicht die Denkweise ersetzen.
Das erleben wir aber immer wieder, dass es nicht um die Übertragung von Arbeitskapazitäten geht, sondern darum, sich nicht damit beschäftigen zu müssen.
Und genau das darf nicht sein. Dafür ist die Leitung voll verantwortlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem, was ich - etwas spät zwar - in QZ 08 gelesen habe, muss ich hier noch einmal &#8220;reinhalten&#8221;. Es geht nicht darum, dass ein QMB irgendeinem Mitarbeiter oder irgendeiner Führungskraft im Unternehmen, speziell in kleineren, etwas abnimmt, und auch nicht darum, ob ein QMB in Kleinunternehmen ausgelastet ist oder nicht. Die Normforderung, die weltweit gilt und eben aus diesen Erfahrungen gespeist ist, steht deshalb in DIN EN ISO 9001:2008 so explizit drin, weil es einen in der Leitung geben muss, der sich ums Qualitätsmanagement kümmert. Und wenn ich das outsource, dann denkt dort keiner mehr mit, sondern verlässt sich auf den erfahrenen, methodenkundigen und schriftgewandten externen Berater. Der kann zwar viel machen in der praktischen Detailarbeit, aber der Unternehmensleitung nicht die Denkweise ersetzen.<br />
Das erleben wir aber immer wieder, dass es nicht um die Übertragung von Arbeitskapazitäten geht, sondern darum, sich nicht damit beschäftigen zu müssen.<br />
Und genau das darf nicht sein. Dafür ist die Leitung voll verantwortlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Göller</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4127</link>
		<dc:creator>Robert Göller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 18:57:40 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Interesse verfolge ich die Diskussion zum Thema "externen Berater".
Nach langjähriger Tätigkeit als Leiter des Qualitätswesens eines Unternehmens mit ca. 1000 MA konnte ich in der praktischen Umsetzung eines modernen Qualitäts-und Umweltmanagements diverse Erfahrungen sammeln, gepaart mit ständiger theoretischer Weiterbildung. Zur Zeit bin ich beratend tätig und gebe partiell in Qualitätstechniken, Prozessoptimierung und Mitarbeiterschulung Unterstützung. Die gewonnen Kenntnisse in der Umsetzung des Qualitäts- und Umweltmanagementsmanagements verschiedener Standorte und Unternehmen kommen mir dabei entgegen. Seriöse Beratung kann aktives Qualitätsmanagement vor Ort nicht ersetzen, hier ist eine klare Aufgabentrennung mit Wahrnehmung der Verantwortlichkeit notwendig.
Auch ich stelle ein positives Feedback fest. Voraussetzungen sind u.a.: Klare Aufgabentrennung vom Tagesgeschäft, Nachweis deutlicher Effekte vor Ort, Blick über den "Tellerrand" schärfen und Weiterentwicklung des Managementsystems erreichen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Interesse verfolge ich die Diskussion zum Thema &#8220;externen Berater&#8221;.<br />
Nach langjähriger Tätigkeit als Leiter des Qualitätswesens eines Unternehmens mit ca. 1000 MA konnte ich in der praktischen Umsetzung eines modernen Qualitäts-und Umweltmanagements diverse Erfahrungen sammeln, gepaart mit ständiger theoretischer Weiterbildung. Zur Zeit bin ich beratend tätig und gebe partiell in Qualitätstechniken, Prozessoptimierung und Mitarbeiterschulung Unterstützung. Die gewonnen Kenntnisse in der Umsetzung des Qualitäts- und Umweltmanagementsmanagements verschiedener Standorte und Unternehmen kommen mir dabei entgegen. Seriöse Beratung kann aktives Qualitätsmanagement vor Ort nicht ersetzen, hier ist eine klare Aufgabentrennung mit Wahrnehmung der Verantwortlichkeit notwendig.<br />
Auch ich stelle ein positives Feedback fest. Voraussetzungen sind u.a.: Klare Aufgabentrennung vom Tagesgeschäft, Nachweis deutlicher Effekte vor Ort, Blick über den &#8220;Tellerrand&#8221; schärfen und Weiterentwicklung des Managementsystems erreichen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Linsinger</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4119</link>
		<dc:creator>Andreas Linsinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:30:20 +0000</pubDate>
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		<description>Aus meiner Sicht als freiberuflicher Berater und externer QMB ist das Modell der externen Betreuung von Managementsystemen in KMU aus der Praxis nicht mehr wegzudenken. Würden Zertifizierungsgesellschaften dieses Modell als Abweichung zur ISO 9001 deklarieren, wären schätzungsweise über 50 Prozent aller ISO-Zertifikate in Gefahr, nicht ausgestellt bzw. verlängert zu werden.
Die isolierte Position des TÜV Süd (siehe besagter Artikel in QZ 06/2009) ist mir daher vollkommen unverständlich und wird in der Praxis von TÜV-Auditoren so nicht angewendet.
Aus meiner Sicht müssen die Bedürfnisse des Unternehmens im Mittelpunkt stehen und keine Interpretationen von Normtexten im Nanobereich. Meine Auftraggeber interessieren sich nicht für sperrige Begriffe wie "Beauftragter der obersten Leitung", sondern wollen ein anwenderfreundliches, praxisgerechtes QM-System aufgebaut und langfristig betreut wissen. Das verstehe ich als meinen Auftrag und erfülle ihn mit allen Kommunikationskanälen und Methoden, die auch einem internen Mitarbeiter zur Verfügung stehen würden. Die Erfahrungen von unterschiedlichen Unternehmen bringe ich dabei als Best-Practice-Ansätze bei meinen Kunden ein - ein Bonus, den kein interner Mitarbeiter bieten kann. 
Für mich entscheidet also die fachliche Expertise und der Erfahrungshorizont eines QMB über die messbaren Erfolge im Qualitätsmanagement eines Unternehmens. Die Art der Zusammenarbeit - Vollzeit, Teilzeit, Interim Manager, Dienstvertrag etc. - ist dabei vollkommen zweitrangig.
Vielleicht kann in der geplanten größeren Überarbeitung der ISO 9001 im Jahr 2012 eine neue Formulierung zum QMB gefunden werden, die Diskussionsbedarf wie bei diesem Artikel und seinen Anhängen in Zukunft überflüssig machen. Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung und nicht um das Hinterfragen von bewährten Marktpraktiken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht als freiberuflicher Berater und externer QMB ist das Modell der externen Betreuung von Managementsystemen in KMU aus der Praxis nicht mehr wegzudenken. Würden Zertifizierungsgesellschaften dieses Modell als Abweichung zur ISO 9001 deklarieren, wären schätzungsweise über 50 Prozent aller ISO-Zertifikate in Gefahr, nicht ausgestellt bzw. verlängert zu werden.<br />
Die isolierte Position des TÜV Süd (siehe besagter Artikel in QZ 06/2009) ist mir daher vollkommen unverständlich und wird in der Praxis von TÜV-Auditoren so nicht angewendet.<br />
Aus meiner Sicht müssen die Bedürfnisse des Unternehmens im Mittelpunkt stehen und keine Interpretationen von Normtexten im Nanobereich. Meine Auftraggeber interessieren sich nicht für sperrige Begriffe wie &#8220;Beauftragter der obersten Leitung&#8221;, sondern wollen ein anwenderfreundliches, praxisgerechtes QM-System aufgebaut und langfristig betreut wissen. Das verstehe ich als meinen Auftrag und erfülle ihn mit allen Kommunikationskanälen und Methoden, die auch einem internen Mitarbeiter zur Verfügung stehen würden. Die Erfahrungen von unterschiedlichen Unternehmen bringe ich dabei als Best-Practice-Ansätze bei meinen Kunden ein - ein Bonus, den kein interner Mitarbeiter bieten kann.<br />
Für mich entscheidet also die fachliche Expertise und der Erfahrungshorizont eines QMB über die messbaren Erfolge im Qualitätsmanagement eines Unternehmens. Die Art der Zusammenarbeit - Vollzeit, Teilzeit, Interim Manager, Dienstvertrag etc. - ist dabei vollkommen zweitrangig.<br />
Vielleicht kann in der geplanten größeren Überarbeitung der ISO 9001 im Jahr 2012 eine neue Formulierung zum QMB gefunden werden, die Diskussionsbedarf wie bei diesem Artikel und seinen Anhängen in Zukunft überflüssig machen. Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung und nicht um das Hinterfragen von bewährten Marktpraktiken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker Müller</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4102</link>
		<dc:creator>Volker Müller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 06:57:44 +0000</pubDate>
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		<description>Als externer QMB für klein.- bis mittelständisch Unternehmen, kann ich nur von positivem Feedback berichten.
Fakt ist doch, dass ein QMB in einem 20 Betrieb, um 20-30 Mittarbeitern bei einem funktionierendem und gelebtem QM-System nicht ausgelastet ist, warum also, sollte hier ein QMB in Vollzeit eingesetzt werden, ebenso, ist es unbezahlbar, die durch den Einsatz in vielen verschiedenen Unternehmen erhaltene Erfahrung einzubringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als externer QMB für klein.- bis mittelständisch Unternehmen, kann ich nur von positivem Feedback berichten.<br />
Fakt ist doch, dass ein QMB in einem 20 Betrieb, um 20-30 Mittarbeitern bei einem funktionierendem und gelebtem QM-System nicht ausgelastet ist, warum also, sollte hier ein QMB in Vollzeit eingesetzt werden, ebenso, ist es unbezahlbar, die durch den Einsatz in vielen verschiedenen Unternehmen erhaltene Erfahrung einzubringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Schlenzig</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4084</link>
		<dc:creator>Wolfgang Schlenzig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:13:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin selbst Berater und könnte einer der externen QMB sein, wie Herr Wellems und einige Zertifizierer es haben möchten bzw. auslegen.
Aber ich bin ganz und gar dagegen.
Ich unterstütze die Auffassung von Herrn Wallisch und gehe noch weiter. Ein Mitglied der Leitung hat eine Stellenbeschreibung und untersteht disziplinarisch dem Betriebsführer.
Herr Wellems müsste sich eigentlich seine weitere Beratertätigkeit als Nebentätigkeit von seinem Chef genehmigen lassen. Er wäre dann auch nicht mehr neutral wie behauptet wird.
Außerdem soll ein QMB nicht nur die QM-Bürokratie in Ordnung halten und die Zertifizierungsfähigkeit gewährleisten. Weil es in den meisten kleineren Unternehmen keine QS gibt, der man die operative Arbeit übertragen kann, muss er a), b) und c) unter 5.2.2 in der DIN EN ISO 9001:2008 arbeitstäglich und im Detail selber powern. Da geht es nicht, nur so 6-10 Tag im Jahr oder noch weniger im Betrieb zu sein. 
Und dann noch das Thema Motivation, das ja nicht nur die untere Mitarbeiterebene betrifft, sondern in besonderer Weise auch die Führungskräfte. QM ist eine arbeitstägliche Führungsaufgabe, die eben nicht so mal nebenbei kampagnen- oder episodenartig durchgezogen werden kann und darf.
Sie gehört als permanenter Punkt in die Leitungsberatung. 
Ich sage immer: Jetzt habe ich geholfen es fertigzustellen, zu implementieren, jetzt muss einer von Euch aufpassen, dass es jederzeit funktioniert, und sofort handeln, wenn es knirscht oder neue Ideen des Einbauens würdig sind.
Siehe dazu auch den Artikel "Rechtlich brisant" in QZ 7/2009.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin selbst Berater und könnte einer der externen QMB sein, wie Herr Wellems und einige Zertifizierer es haben möchten bzw. auslegen.<br />
Aber ich bin ganz und gar dagegen.<br />
Ich unterstütze die Auffassung von Herrn Wallisch und gehe noch weiter. Ein Mitglied der Leitung hat eine Stellenbeschreibung und untersteht disziplinarisch dem Betriebsführer.<br />
Herr Wellems müsste sich eigentlich seine weitere Beratertätigkeit als Nebentätigkeit von seinem Chef genehmigen lassen. Er wäre dann auch nicht mehr neutral wie behauptet wird.<br />
Außerdem soll ein QMB nicht nur die QM-Bürokratie in Ordnung halten und die Zertifizierungsfähigkeit gewährleisten. Weil es in den meisten kleineren Unternehmen keine QS gibt, der man die operative Arbeit übertragen kann, muss er a), b) und c) unter 5.2.2 in der DIN EN ISO 9001:2008 arbeitstäglich und im Detail selber powern. Da geht es nicht, nur so 6-10 Tag im Jahr oder noch weniger im Betrieb zu sein.<br />
Und dann noch das Thema Motivation, das ja nicht nur die untere Mitarbeiterebene betrifft, sondern in besonderer Weise auch die Führungskräfte. QM ist eine arbeitstägliche Führungsaufgabe, die eben nicht so mal nebenbei kampagnen- oder episodenartig durchgezogen werden kann und darf.<br />
Sie gehört als permanenter Punkt in die Leitungsberatung.<br />
Ich sage immer: Jetzt habe ich geholfen es fertigzustellen, zu implementieren, jetzt muss einer von Euch aufpassen, dass es jederzeit funktioniert, und sofort handeln, wenn es knirscht oder neue Ideen des Einbauens würdig sind.<br />
Siehe dazu auch den Artikel &#8220;Rechtlich brisant&#8221; in QZ 7/2009.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Jaksch</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4078</link>
		<dc:creator>Thomas Jaksch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 11:59:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.qm-infocenter.de/?p=178#comment-4078</guid>
		<description>Die Revision der ISO 9001:2008 zielt meines Erachtens auf eine stärkere Einbeziehung des Managements ab. Dies kommt zum einen im Nachweis der Selbstverpflichtung (Absschnitt 5.1) zum Ausdruck; zum anderen wird die Position des QMB stärker im Management verankert (Mitglied der Leitung - Abschnitt 5.5.2). Beides ist wichtig, wenn das Qualitätsmanagement in einer Organisation nutzbringend gelebt und nicht nur als formales, bürokratisches und als Last und bloßer Kostenfaktor empfundenes System für Zertifizierer betrieben werden soll. Was spricht dagegen, wenn gerade in kleinen Organisationen die oberste Leitung selbst als QMB fungiert? Dies scheint mir sinnvoller, als diese Funktion formal an einen Externen zu adressieren.
Selbstverständlich steht es einer Organisation frei, operative Tätigkeiten des QM auf Sachbearbeiter-Ebene in der Organisation zu verankern und/oder Tätigkeiten an einen externen Berater zu delegieren. Ein QM-System kann aber gerade in kleinen Organisationen nur Nutzen stiften, wenn es schlank und an die Organisation angepasst ist und von dieser in Eigenregie - ohne großen bürokratischen Aufwand - gepflegt und betrieben werden kann. Externe Unterstützung sollte sich also auf den Aufbau eines solchen "maßgeschneiderten" QM-Systems sowie die Unterstützung bei speziellen Fragestellungen (z.B. der Anwendung spezieller Methoden wie FMEA oder der Beratung bzgl. im Zertifizierungsaudit festgestellter Abweichungen) beschränken. Bei sehr kleinen Organisationen kann noch die interne Auditierung durch einen Berater in Betracht kommen.
Seriöse Berater sollten - wo immer dies möglich ist - mit dieser Zielsetzung wirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Revision der ISO 9001:2008 zielt meines Erachtens auf eine stärkere Einbeziehung des Managements ab. Dies kommt zum einen im Nachweis der Selbstverpflichtung (Absschnitt 5.1) zum Ausdruck; zum anderen wird die Position des QMB stärker im Management verankert (Mitglied der Leitung - Abschnitt 5.5.2). Beides ist wichtig, wenn das Qualitätsmanagement in einer Organisation nutzbringend gelebt und nicht nur als formales, bürokratisches und als Last und bloßer Kostenfaktor empfundenes System für Zertifizierer betrieben werden soll. Was spricht dagegen, wenn gerade in kleinen Organisationen die oberste Leitung selbst als QMB fungiert? Dies scheint mir sinnvoller, als diese Funktion formal an einen Externen zu adressieren.<br />
Selbstverständlich steht es einer Organisation frei, operative Tätigkeiten des QM auf Sachbearbeiter-Ebene in der Organisation zu verankern und/oder Tätigkeiten an einen externen Berater zu delegieren. Ein QM-System kann aber gerade in kleinen Organisationen nur Nutzen stiften, wenn es schlank und an die Organisation angepasst ist und von dieser in Eigenregie - ohne großen bürokratischen Aufwand - gepflegt und betrieben werden kann. Externe Unterstützung sollte sich also auf den Aufbau eines solchen &#8220;maßgeschneiderten&#8221; QM-Systems sowie die Unterstützung bei speziellen Fragestellungen (z.B. der Anwendung spezieller Methoden wie FMEA oder der Beratung bzgl. im Zertifizierungsaudit festgestellter Abweichungen) beschränken. Bei sehr kleinen Organisationen kann noch die interne Auditierung durch einen Berater in Betracht kommen.<br />
Seriöse Berater sollten - wo immer dies möglich ist - mit dieser Zielsetzung wirken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus vom Lehn</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4076</link>
		<dc:creator>Klaus vom Lehn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 11:57:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.qm-infocenter.de/?p=178#comment-4076</guid>
		<description>Herr Wallisch hat offensichtlich immer noch nicht verstanden, was derartige Äußerungen, die die Seriosität von QM Beratern betreffen, auslösen (können).
Selbstverständlich gibt es "schwarze Schafe" unter den Beratern (und unter den Zertifizierern, soviel Zeit muss sein). Ich selbst bin schon gegen solche Machenschaften vorgegangen.
Die 4 Beispiele von Herrn Walisch sind schon 4 zuviel. Damit die Notwendigkeit von externer Fachkompetenz in Abrede zu stellen, ist aber ebenso unsinnig, wie die Notwendigkeit von Automobilen mit der Unfallstatistik zu verteufeln. 
Die Aufgabe von seriösen Beratern und Zertifizierern muss es sein, im Markt alle Anstrengungen zu unternehmen, um im Interesse der Kunden gut funktionierende Managementsysteme zu fördern. Dazu ist der Einsatz aller Fachkompetenz nötig; und es ist nötig gezielt gegen Scharlatane vorzugehen, die den Wert des Zertifikates und den Sinn des Managementsystems beschädigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Wallisch hat offensichtlich immer noch nicht verstanden, was derartige Äußerungen, die die Seriosität von QM Beratern betreffen, auslösen (können).<br />
Selbstverständlich gibt es &#8220;schwarze Schafe&#8221; unter den Beratern (und unter den Zertifizierern, soviel Zeit muss sein). Ich selbst bin schon gegen solche Machenschaften vorgegangen.<br />
Die 4 Beispiele von Herrn Walisch sind schon 4 zuviel. Damit die Notwendigkeit von externer Fachkompetenz in Abrede zu stellen, ist aber ebenso unsinnig, wie die Notwendigkeit von Automobilen mit der Unfallstatistik zu verteufeln.<br />
Die Aufgabe von seriösen Beratern und Zertifizierern muss es sein, im Markt alle Anstrengungen zu unternehmen, um im Interesse der Kunden gut funktionierende Managementsysteme zu fördern. Dazu ist der Einsatz aller Fachkompetenz nötig; und es ist nötig gezielt gegen Scharlatane vorzugehen, die den Wert des Zertifikates und den Sinn des Managementsystems beschädigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Wallisch</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4074</link>
		<dc:creator>Franz Wallisch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 08:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.qm-infocenter.de/?p=178#comment-4074</guid>
		<description>Natürlich sind nicht alle Externen QMBs unseriöse Geschäftemacher, aber es gibt halt meines Erachtens viel zu viele Externe QMBs, die unseriös sind. Nur vier  Beispiele aus jüngster Zeit:
1) Ist es seriös?, wenn ein solcher Externer QMB auf seiner Webseite den Unternehmen verspricht: "Damit haben Sie mit Ihrem Qualitätsmanagement nichts mehr zu tun!"
2) Ist es seriös?, wenn ein solcher "Berater", in Funktion eines Externen QMBs, einem Unternehmen für Softwareentwicklung ein QM-Handbuch macht und darin die Entwicklung ausschließt, aber verlangt, dass auf dem Zertifikat "Entwicklung von ..." stehen muss.
3) Ist es seriös?, wenn ein Kundenauditor eines großen OEMs als Berater, sprich QM-Handbuch-Kopierer, einem Ingenieurbüro mit 20 Mitarbeitern für sehr viel Geld das absolut identische QM-Handbuch (mit klar erkennbaren Konzerninhalten, wie z.B. Bereichs- und Hauptabteilungsleiter) verkauft wie einige Monate später einem kleinen Zerpanungsbetrieb mit fünf Mitarbeitern? Und dort auch noch als Externer QMB auftritt? Das ist für mich nicht nur unseriös, das ist in meinen Augen einfach Betrug.
4) Ist es seriös?, wenn der Externe QMB dem Auditor verbieten will, mit dem Unternehmen direkten Kontakt aufzunehmen, sondern verlangt, dass alles grundsätzlich über ihn laufen muss?

Werter Herr Klecker, googeln Sie doch einmal "Externe QMB" und schauen Sie sich auf vielen, vielen Webseiten die Versprechungen so mancher Externe QMBs an - dann reden wir wieder über "seriös" und "unseriös". 
gez. Franz Wallisch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich sind nicht alle Externen QMBs unseriöse Geschäftemacher, aber es gibt halt meines Erachtens viel zu viele Externe QMBs, die unseriös sind. Nur vier  Beispiele aus jüngster Zeit:<br />
1) Ist es seriös?, wenn ein solcher Externer QMB auf seiner Webseite den Unternehmen verspricht: &#8220;Damit haben Sie mit Ihrem Qualitätsmanagement nichts mehr zu tun!&#8221;<br />
2) Ist es seriös?, wenn ein solcher &#8220;Berater&#8221;, in Funktion eines Externen QMBs, einem Unternehmen für Softwareentwicklung ein QM-Handbuch macht und darin die Entwicklung ausschließt, aber verlangt, dass auf dem Zertifikat &#8220;Entwicklung von &#8230;&#8221; stehen muss.<br />
3) Ist es seriös?, wenn ein Kundenauditor eines großen OEMs als Berater, sprich QM-Handbuch-Kopierer, einem Ingenieurbüro mit 20 Mitarbeitern für sehr viel Geld das absolut identische QM-Handbuch (mit klar erkennbaren Konzerninhalten, wie z.B. Bereichs- und Hauptabteilungsleiter) verkauft wie einige Monate später einem kleinen Zerpanungsbetrieb mit fünf Mitarbeitern? Und dort auch noch als Externer QMB auftritt? Das ist für mich nicht nur unseriös, das ist in meinen Augen einfach Betrug.<br />
4) Ist es seriös?, wenn der Externe QMB dem Auditor verbieten will, mit dem Unternehmen direkten Kontakt aufzunehmen, sondern verlangt, dass alles grundsätzlich über ihn laufen muss?</p>
<p>Werter Herr Klecker, googeln Sie doch einmal &#8220;Externe QMB&#8221; und schauen Sie sich auf vielen, vielen Webseiten die Versprechungen so mancher Externe QMBs an - dann reden wir wieder über &#8220;seriös&#8221; und &#8220;unseriös&#8221;.<br />
gez. Franz Wallisch</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernhard Hilbrand</title>
		<link>http://blog.qm-infocenter.de/2009/07/einsatz-externer-qmbs-nutzlich-oder-unsinnig/comment-page-1/#comment-4072</link>
		<dc:creator>Bernhard Hilbrand</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 19:17:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.qm-infocenter.de/?p=178#comment-4072</guid>
		<description>In meinem eigenen Leserbrief "Schlechtgeredete QM-Berater" habe ich vorwiegend Gegenargumente zu den Ausführungen von Herrn Wallisch aufgeführt, die mit dem Beitrag von Klaus vom Lehn (Beschreibung der wichtigsten QMB-Funktionen) sehr gut ergänzt werden. 

Gerade für Kleinunternehmen, die sich entweder keinen festangestellten QM-Fachmann leisten können oder interne Mitarbeiter nicht über die notwendige Qualifikation verfügen, ist der externe QM-Berater oft die einzige sinnvolle Möglichkeit, eine Zertifizierung ihres QM-Systems zu erreichen und aufrechtzuerhalten, um in Augenhöhe gegenüber anderen größeren Mitbewerbern konkurrenzfähig zu sein. 

Deshalb ist der externe QMB, soweit er die notwendigen Qualifikationen hat und ausreichend zeitlich verfügbar ist, für viele KMUs ein wichtiger Dienstleister zur Verbesserung und Aufrechterhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. 

Man soll es doch bitteschön jeder Firma selbst überlassen, ob sie einen QMB fest einstellen will oder sich lieber auf einen externen QM-Berater stützt (oder auch beides). Alles andere wäre Gängelei freier unternehmerischer Entscheidungen, die nicht im Kompetenzbereich von Normungsinstituten oder Zertifizierungsgesellschaften liegen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem eigenen Leserbrief &#8220;Schlechtgeredete QM-Berater&#8221; habe ich vorwiegend Gegenargumente zu den Ausführungen von Herrn Wallisch aufgeführt, die mit dem Beitrag von Klaus vom Lehn (Beschreibung der wichtigsten QMB-Funktionen) sehr gut ergänzt werden. </p>
<p>Gerade für Kleinunternehmen, die sich entweder keinen festangestellten QM-Fachmann leisten können oder interne Mitarbeiter nicht über die notwendige Qualifikation verfügen, ist der externe QM-Berater oft die einzige sinnvolle Möglichkeit, eine Zertifizierung ihres QM-Systems zu erreichen und aufrechtzuerhalten, um in Augenhöhe gegenüber anderen größeren Mitbewerbern konkurrenzfähig zu sein. </p>
<p>Deshalb ist der externe QMB, soweit er die notwendigen Qualifikationen hat und ausreichend zeitlich verfügbar ist, für viele KMUs ein wichtiger Dienstleister zur Verbesserung und Aufrechterhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. </p>
<p>Man soll es doch bitteschön jeder Firma selbst überlassen, ob sie einen QMB fest einstellen will oder sich lieber auf einen externen QM-Berater stützt (oder auch beides). Alles andere wäre Gängelei freier unternehmerischer Entscheidungen, die nicht im Kompetenzbereich von Normungsinstituten oder Zertifizierungsgesellschaften liegen können.</p>
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